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Samstag, 25. März 2017

Friesenkunst

stefanwollschlaeger
Stefan Wollschläger
Friesenkunst

Autor: Stefan Wollschläger ist in Berlin geboren und hat evangelische Theologie studiert, was ihn nach Freiburg und Münster führte. Zur Zeit lebt er in Osnabrück, von wo er immer wieder zur Nordsee fährt, um die Küste und die ostfriesischen Inseln zu erkunden. Schon als Jugendlicher hat er mit Leidenschaft geschrieben und gezeichnet. Die Ergebnisse hat er stets am Ende eines Jahres gebunden, kopiert und als Weihnachtsgeschenke unter die Verwandten gebracht. Er hat schon für den BLITZ-Verlag geschrieben und veröffentlicht aktuell Thriller und Krimis unter seinem eigenen Namen. (Quelle: stefanwollschlaeger)

Elisabeth und Johan Rieken kommen an ihrer Bude an und entdecken in der Einfahrt ein Auto, welches den Weg versperrt. Aufgebracht steigt Johan aus, um dem Falschparker eine Lektion zu erteilen. Beim Blick in das Innere des Fahrzeugs macht das Ehepaar jedoch eine grausame Entdeckung, die die Arbeit von Kriminalhauptkommissarin Diederike Dirks und ihren Kollegen der Polizei benötigt.

Das Buch besteht aus 23 Kapiteln, von denen einige nochmals in Absätze unterteilt sind. Die Kapitelüberschriften bestehen aus der Angabe des Kapitels, sowie dem Titel und befinden sich in der oberen linken Ecke, jeweils zu Beginn eines neuen Kapitels. Ein neues Kapitel beginnt auch immer mit einer neuen Seite. Wie man schon bei dem Titel vermuten könnte, handelt es sich hierbei um einen Regionalkrimi. Dieser ist jedoch nicht wie so oft aufgebaut, sondern punktet mit einem kompetenten Ermittler (des Öfteren findet man bei dieser Art Krimi, einen nicht sonderlich ambitionierten Polizisten). Trotz dieser Tatsache möchte recht wenig Spannung aufkommen, zumindest bis kurz vor Schluss. Das Ende ist dabei auch kaum vorhersehbar und bietet damit einen Grund mehr, bis zum Ende durchzuhalten. Leider haben sich auch kleine Logikfehler eingeschlichen, die jedoch kaum ins Gewicht fallen. So haben wir es im Laufe der Handlung mit der Ortung eines Handys zu tun. Dieses Handy wurde vorher aus einem fahrenden Auto geworfen, wobei die Ortung dann trotzdem genau zum Täter führt. Was mir gut gefallen hat, war die Tatsache, dass sich die Gedanken der Charaktere vom Fließtext abheben, weil sie in kursiv gedruckt sind.

Cover: Knapp die Hälfte des Covers ist Schwarz. Die andere Hälfte zeigt einen Strandausschnitt mit Blick auf einen Leuchtturm. Damit haben wir auch einen Bezug zum Handlungsort des Buches, denn dieses spielt in Ostfriesland. Der Titel des Buches steht in der Farbe rot auf dem oberen Drittel des Covers. Auf der Rückseite finden wir das Foto der Vorderseite nochmals, diesmal aber in klein in der unteren linken Ecke.

Fazit: Vielen wird bei dem Wort Regionalkrimi die Lust genommen?! Bei diesem Buch jedoch nicht, denn hier schauen wir einer kompetenten Ermittlerin über die Schulter. Zwar fehlt die Spannung aber für 9,99 lohnt dieser Krimi dennoch. Von mir bekommt das Buch 3/5 Sternen.

Klappentext: Jeder Mensch hat ein Geheimnis.
Bei einer Meerbude wird die Leiche eines Malers aus Bensersiel entdeckt. Das Einzige, was er bei sich hat, ist eine Eintrittskarte der Kunsthalle Emden. Hauptkommissarin Diederike Dirks verfolgt mehrere Spuren, aber je tiefer sie gräbt, desto unklarer wird das Motiv für den sehr professionell ausgeführten Mord. Etwas Ablenkung findet sie bei ihrer alten Schulfreundin Iba Gerdes, die sich nach der Trennung von ihrem untreuen Ehemann eine Auszeit in Dornum nimmt. Allerdings bleibt Iba nicht lange Single. Doch ist ihr neuer Freund wirklich ein Traumprinz? Plötzlich stößt Dirks auf eine heiße Spur, und die Ereignisse überschlagen sich.
„Friesenkunst“ ist ein packendes Krimi-Puzzle voller Überraschungen. (Quelle: stefanwollschlaeger)

Autor: Stefan Wollschläger
Titel: Friesenkunst
Verlag: /
Genre: Krimi
Seiten: 284
Preis: 9,99
ISBN: 978-1530435173

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