Pages

Sprache

Dienstag, 15. Januar 2013

Die Schriften von Accra

Paulo Coelho
Die Schriften von Accra
Diogenes

Es ist so weit, das Warten hat ein Ende, die Vorfreude war riesig, mein erster „Paulo Coelho“
Roman ist gelesen und beschrieben, natürlich möchte ich euch nichts vorenthalten und fange
sofort an mit meiner Rezension, viel Spaß dabei.

Eine Stadt, ein Tag, ein Kopte und viele ängstliche Bürger mit vielen Fragen an diesen weisen
Mann, so in etwa lässt sich die Handlung von „Die Schriften von Accra“ grob beschreiben.
Wir schreiben das Jahr 1099, genauer gesagt schreiben wir den 14. Juli 1099, die Kreuzritter
stehen vor den Toren Jerusalems bereit, um anzugreifen. Die Menschen stellen sich schon auf
einen verehrenden Krieg ein, mit vielen Verlusten, doch da kommt der Kopte und versammelt
sich mit vielen Bürgern in der Stadt, um viele Fragen zu beantworten, mit dem Ziel das die
Stadt zwar untergehen kann, das Wissen und die Weisheit aber, von einigen Überlebenden
weitergetragen wird. 
Das ist die Handlung in sehr, sehr kurz zusammengefasst, ich werde auch nicht viel tiefer
eingehen, weil ich denke dieses Buch muss wirklich gelesen werden und kann einfach nicht
so ohne weiteres wiedergegeben werden

Das Buch liest sich wie ein, Frage und Antwort Spiel, ist dabei aber äußerst tiefsinnig und
Philosophisch.
Und das ist es auch was dieses Buch so lesenswert macht, es ist einfach kein Null Acht
Fünfzig Werk, was man innerhalb weniger Stunden einfach so weg liest, sondern viel mehr
etwas, bei dem man sich Zeit nehmen muss um es sorgsam, ein, Zwei mal zu lesen.
Eines schafft das Buch dabei mit jedem neuen Wort, das man anfängt nachzudenken, über
sich und die Welt, und das schafft dieses Werk wie kein anderes Buch sonst.

Komme ich nun zum Einband des Buches…
Wir haben einen Schutzumschlag der sehr gut gestaltet ist, er ist schlicht und einfach, regt
aber genau wie das Buch zum interpretieren und Nachdenken an.
Klappt man den Schutzumschlag weg, kommt ein grünes Hardcover zum Vorschein, welches
sehr schlicht ist, dabei aber ohne Zweifel zum Buch selber passt, wie die Sprichwörtliche
Faust aufs Auge.
Aber gut zurück zum Einschlag, auf dem wir zwei Blätter sehen und an dieser Stelle nehme
ich mir de Zeit meine Auffassung dieser Blätter zu sagen.
Ein Grünes und damit neues Junges Blatt, und ein gelbes, kleineres und altes Blatt sehen wir,
welches für mich das Leben wiederspiegelt.
Zudem liegt das ältere Blatt über dem neueren, man könnte also meinen es gibt sein Wissen
weiter, eben genau wie es der Kopte in dem Buch auch tut.
Wie gesagt hierbei handelt es sich um MEINE Auffassung, ihr könnt eine andere haben.

Fazit: Ich könnte Stunden so weiter schreiben, denke aber für eine Rezension genügt dies, da
sie auch nicht zu Überladen sein soll.
Das Buch ist keine leichte Kost das gebe ich zu, aber wenn man sich darauf einlässt, sich Zeit
nimmt und mal seinen „Grips“ ein wenig nutzt, wird mit diesem Meisterwerk seinen Spaß
haben.
Also von mir bekommt es eine 100% Kaufempfehlung, und so lange man kein
Bildzeitungsleser ist, oder aber auf „Fastfood“ in Sachen Bücher steht bekommt man mit
diesem Buch auch eine Menge Lese spaß serviert, der sehr zum Nachdenken anregt.

MfG wurm200



1 Kommentar:

Alicja P. hat gesagt…

das klingt doch recht interessant, kommt auf meine Leseliste.